Dax steuert auf Wochenverlust zu

Der deutsche Aktienmarkt hat zum Wochenschluss keine klare Richtung eingeschlagen.

Zu Beginn hatten schwache Aktienmärkte in Übersee, der Verfall der Rohstoffpreise und wieder zunehmende Sorgen über das chinesische Wirtschaftswachstum belastet.

Nach der Bekanntgabe von Konjunkturdaten aus der Eurozone wurden die anfänglichen Verluste dann wieder aufgeholt. Der Markt befinde sich weiterhin im Konsolidierungsmodus, sagte ein Börsianer.

Am Freitagmittag notierte der deutsche Leitindex Dax um 0,04 Prozent niedriger bei 11 507,97 Punkten. Auf Wochensicht deutet sich für den deutschen Leitindex damit ein Verlust von 1,1 Prozent an.

Der MDax mittelgroßer Werte stieg um 0,41 Prozent auf 20 833,63 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax verlor 0,17 Prozent auf 1813,18 Punkte. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 kletterte um 0,17 Prozent nach oben.

Nachdem das Hin und Her im griechischen Schuldendrama nun überwunden sei, stehe der Dax vor einer neuen Belastungsprobe, der laufenden Berichtssaison dies- und jenseits des Atlantiks, sagte Marktexperte Christian Henke vom Broker IG.

Aus Unternehmenssicht waren am Freitag BASF-Aktien von besonderem Interesse, die nach der Vorlage von Quartalszahlen des Konzerns das Schlusslicht im Dax bildeten. Zeitweise lagen die BASF-Aktien mit mehr als drei Prozent im Minus.