Dax zeigt sich trotz Griechenland robust

Die Verschärfung des Tonfalls zwischen der Europäischen Zentralbank und der griechischen Regierung hat die deutschen Anleger weitgehend kalt gelassen.

Nach einem schwächeren Start erholte sich der Dax bis zum Nachmittag fast vollständig. Dazu trugen auch die überraschend stark gestiegenen Auftragseingänge in der deutschen Industrie bei.

Bis zum Nachmittag gab der Dax 0,15 Prozent auf 10 894,57 Punkte nach. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone verringerte sein Minus auf 0,32 Prozent.

Seit Montag war es nur aufwärtsgegangen für den Dax. Ein Rekord jagte den anderen, bis dann kurz vor der 11 000-Punkte-Marke Schluss war. Seit Jahresbeginn beträgt der Zuwachs für das deutsche Börsenbarometer nun schon 11 Prozent. Treiber ist die jüngste billionenschwere Geldflut der Europäischen Zentralbank (EZB).

Der MDax der mittelgroßen Werte stieg am Donnerstag um 0,35 Prozent auf 18 988,33 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax  legte um 0,45 Prozent auf 1506,07 Punkte zu.