De Maizière lehnt Länderforderung nach mehr Geld für Flüchtlinge ab

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat die Forderung der Länder nach einer stärkeren Bundesbeteiligung an den Kosten für die Versorgung von Flüchtlingen zurückgewiesen. Es sei noch nicht einmal vier Monate her, dass der Bund für dieses und kommendes Jahr je 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt habe und die Länder hätten das akzeptiert, sagte er dem «Tagesspiegel». Bund und Länder seien sich einig gewesen, dass dies eine ausgewogene Regelung sei. Die Länder fordern mehr Beteiligung des Bundes.