Debeka richtet nach Vorwürfen illegalen Datenhandels Hotline ein

Nach massiven Vorwürfen des illegalen Datenhandels hat die Debeka Versicherung zur Aufklärung eine Hotline eingerichtet. Sie habe ihre Mitarbeiter «regelmäßig zur Mitwirkung aufgefordert», teilte die Versicherungsgruppe in Koblenz mit. Diese vertrauliche Hotline werde von einem externen Anwalt organisiert, hieß es weiter. Beschäftigten, die etwas meldeten und sich dabei selbst belasteten, werde weitgehender arbeitsrechtlicher Schutz zugesichert. Es geht um den mutmaßlichen Kauf von Adressen angehender Beamter in großem Stil, um auf diese Weise einen unerlaubten Wettbewerbsvorteil zu erlangen.