Demonstranten stecken Rathaus in Mexiko in Brand

Fast einen Monat nach dem Verschwinden von Dutzenden Studenten in Mexiko haben Demonstranten das Rathaus der Stadt Iguala angezündet. Tausende waren zunächst aus Solidarität mit den Vermissten friedlich auf die Straße gegangen. Später griffen Vermummte die Stadtverwaltung an. Die Generalstaatsanwaltschaft hatte den flüchtigen Bürgermeister und dessen Frau als Drahtzieher hinter dem Verschwinden der Studenten identifiziert. Die Leute waren nach Auseinandersetzungen mit der Polizei verschleppt worden.