Der Sturm legt eine Pause ein

Den Sturmtiefs über Deutschland geht allmählich die Puste aus. Der Montag startet windig, teils stürmisch, nicht mehr zu erwarten sind jedoch heftige Wetterkapriolen und orkanartige Böen wie am Wochenende, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitteilte.

Der Sturm legt eine Pause ein
Carsten Rehder Der Sturm legt eine Pause ein

Sturmtief «Felix» zieht nach Osten ab. In seinem Rücken weht kalte Meeresluft ins Land. «Es kommt wieder böses Wetter. Irgendwann. Aber jetzt erst einmal nicht», sagte ein Sprecher der Polizei in Hamburg am Morgen. Aus Bremen hieß es: «Der Sturm hat nachgelassen. Hier wird alles wieder normal.»

Die Tiefs «Elon» und «Felix» hatten am Wochenende teils erhebliche Schäden angerichtet und vielerorts den Bahnverkehr lahmgelegt. Bei Unfällen gab es Tote und Verletzte.

Die Sturmfluten an der Nordseeküste gingen glimpflich aus. An der Südspitze der Insel Sylt entstanden in der Nacht zu Sonntag auf einer Länge von 500 Metern Abbrüche an Randdünen. Bayern meldete einige Überschwemmungen bei Tauwetter. Das traditionelle Dresdner Neujahrsschwimmen wurde wegen des steigenden Elbepegels abgesagt.

Die Temperaturen sollen nach den Prognosen in den nächsten Tagen Achterbahn fahren. Am Samstag wurde laut DWD ein neuer bundesweiter Januar-Temperaturrekord gemessen. Im bayerischen Piding nahe Österreich waren es frühlingshafte 20,5 Grad.