Der Winter schaut vorbei

Der Winter kommt am Wochenende mit Schnee nach Deutschland - allerdings nur vorrübergehend. «Das winterliche Intermezzo sollte in der nächsten Woche dann auch schon wieder vorbei sein», sagte Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach vorher.

Der Winter schaut vorbei
Armin Weigel Der Winter schaut vorbei

Über zehn Grad steigen die Temperaturen dann allerdings auch nicht mehr.

Die kalte polare Luft kommt zum Wochenende vom Nordmeer über den Mittelmeerraum nach Deutschland. Möglich wird das, weil Sturmtief «Jürgen» und Tief «Kunibert» nach Osten abziehen und sich ein kräftiges Hoch über den Azoren bildet. «Damit verbunden fallen die Temperaturen auf winterliche Werte ab», sagt Kirchhübel voraus.

Von schönem, weißen Winterwetter aber keine Spur: «Nasskaltes, frühwinterliches Wetter mit Schneeschauern», lautet die Prognose. «Eine Schneedecke sollte sich nur oberhalb von 300 bis 500 Metern kurzfristig ausbilden können.»

Der Schnee kommt erst am späteren Samstag, zuvor gibt es ein Mix aus Schauern, Gewittern und Regen. Die Temperaturen sinken auf maximal drei bis neun Grad. Starker Wind macht es an der Küste und in den Mittelgebirgen zusätzlich ungemütlich. In den höheren Berglagen Süddeutschlands kann es in der Nacht zum Sonntag Schneeverwehungen und Glätte geben. Am Sonntag wird es oberhalb von 400 bis 600 Metern winterlich, im Tiefland bleibt es bei zwei bis sechs Grad nasskalt.

Graupelschauer und Schnee sind auch am Montag wahrscheinlich. In einem Streifen von der Ostsee über die Mitte bis nach Baden bleibt es aber trocken und die Wolken lockern auf.