Deutlich weniger Asylsuchende im ersten Halbjahr

Die Zahl der neuen Asylsuchenden in Deutschland ist im ersten Halbjahr deutlich zurückgegangen. Von Anfang Januar bis Ende Juni dieses Jahres wurden insgesamt 222 264 Neuankömmlinge registriert, wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin mitteilte. Annähernd 75 000 davon kamen aus Syrien. Weitere wichtige Herkunftsländer waren Afghanistan und der Irak. Als Gründe für den Rückgang nannte de Maizière die Schließung der Balkan-Route sowie die Vereinbarungen zwischen der EU und der Türkei. Auf eine Prognose für das gesamte Jahr wollte sich de Maizière trotzdem nicht festlegen.