Deutsche Aktien stagnieren

Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben sich am Dienstag kaum bewegt. Der Dax kletterte nach leichten Auftaktverlusten mit 0,04 Prozent ins Plus auf 9199 Punkte.

An den vorangegangenen beiden Handelstagen hatte sich der deutsche Leitindex bereits etwas erholt von seinem Rückschlag in der Vorwoche. Der MDax legte am Dienstagmorgen 0,16 Prozent auf 16 072 Punkte zu, der Technologieindex TecDax bewegte sich mit minus 0,02 Prozent auf 1142 Punkte kaum.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand 0,12 Prozent höher. Viele Anleger hielten sich vor der Sitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche zurück, sagte Stratege Chris Weston vom Broker IG.

Siemens-Aktien legten nach einem Medienbericht über einen möglichen Spartenverkauf um 0,31 Prozent zu. Der Industriekonzern erwäge den Verkauf der VAI Metals Technologies, hieß es. Ein Analyst schätzte den Wert auf rund 800 Millionen Euro.

Auch Bankenwerte rücken in den Blick mit den Papieren der Commerzbank an der Dax-Spitze. Einem Händler zufolge sollte die Überprüfung großer Finanzinstitute durch die Europäische Zentralbank (EZB) aus Sicht von Analysten keine Gefahr für die Kreditwürdigkeit mit sich bringen. Zudem scheine die «Volcker-Regel» in den USA nicht so strickt auszufallen wie von einigen befürchtet. Mit ihr soll die Finanzindustrie besser kontrolliert werden. Merck-Aktien setzten ihre jüngste Korrektur am Dax-Ende mit minus 1,80 Prozent fort.