Deutsche Aktien starten schwächer

Negative Vorgaben aus Übersee haben auch am deutschen Aktienmarkt für einen schwächeren Start gesorgt. Der Dax verlor am Donnerstagmorgen 0,46 Prozent auf 9035 Punkte.

Der Leitindex fiel damit zunächst weiter von seinem zum Monatsanfang erreichten Rekordhoch bei 9424 Punkten zurück. Der MDax gab 0,26 Prozent auf 15 996 Punkte ab, der TecDax fiel um 0,80 Prozent auf 1121 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,28 Prozent.

Schlechtester Wert im Dax war ohne neue Nachrichten die Lanxess-Aktie mit minus 1,65 Prozent auf 44,21 Euro. Die Anteile an dem Spezialchemiekonzern knüpfen an ihre jüngste Schwäche an und stehen so tief wie seit Anfang August nicht mehr.

Händlern zufolge werden sie von Investoren gemieden, da sie mit einem Drittel Wertverlust seit Jahresbeginn zu den Enttäuschungen im Dax zählten. An der Spitze des Leitindex standen eher risikoarm eingestufte Papiere wie Fresenius, FMC und Eon. Mit einem Plus von 0,63 Prozent steigen die Anteile von FMC dabei am stärksten.