Deutsche Bank und Infineon bewahren Dax vor tieferem Fall

Ein schlecht gelaufener Handel an der New Yorker Wall Street hat auf dem deutschen Aktienmarkt für trübe Stimmung gesorgt. Bis zum Mittag konnte der Dax die Verluste nicht abschütteln.

Gut aufgenommene Geschäftszahlen der Deutschen Bank und des Halbleiter-Konzerns Infineon konnten im deutschen Leitindex aber ein noch weiteres Abdriften verhindern.

Der Dax stand am Mittag mit 0,31 Prozent im Minus bei 10 678,02 Punkten. Der Leitindex bleibt damit aber in der Nähe seines Allzeithochs von 10 810 Punkten. Für den MDax der mittelgroßen Konzerne ging es zuletzt um 0,54 Prozent auf 18 629,80 Punkte abwärts. Der TecDax verlor 0,73 Prozent auf 1488,14 Punkte. Der EuroStoxx-50-Index bröckelte um ein Viertelprozent ab.

Die fortgesetzte Talfahrt der Ölpreise und Aussagen der US-Notenbank Fed hatten der Wall Street am Vorabend zugesetzt. Aktienhändler Markus Huber vom Londoner Broker Peregrine & Black sah darin auch eine Belastung für den deutschen Markt.

Auch die asiatischen Börsen lagen am Donnerstag im Minus. Nach der Bildung einer Links-Rechts-Regierung in Griechenland sorgten sich zudem einige Börsianer vor neuer Instabilität in Europa, sagten Händler.