Deutsche Islamisten gelangten auch ohne Reisepass in Kriegsgebiete

Die Bundesregierung will mit einer Änderung des Personalausweisgesetzes die Ausreise gewaltbereiter Salafisten verhindern. Mindestens 20 Islamisten konnten nach Medienberichten trotz Entzugs des Reisepasses bisher aus Deutschland in den Bürgerkrieg nach Syrien und in den Irak reisen. Das berichteten die Zeitungen «Hamburger Abendblatt» und «Die Welt» unter Berufung auf die Bundesregierung. Demnach nutzten die potenziellen Dschihadisten den Landweg quer durch die Europäische Union über die Türkei nach Syrien. Für diese Reise reiche der Personalausweis aus, hieß es.