Deutsche Opfer des Anschlags in Kabul kommen aus Entwicklungsbereich

Der bei einem Selbstmordanschlag in einer Schule in der afghanischen Hauptstadt Kabul getötete Deutsche hat für eine örtliche Nichtregierungsorganisation gearbeitet. Das teilte das Auswärtige Amt in Berlin mit. Auch der bei dem Attentat verletzte zweite Deutsche arbeitete nach dpa-Informationen im Entwicklungshilfebereich. Der Mann bleibt demnach vorerst im Land. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, sagte, der Mann habe keine schwere Verletzung erlitten. Ein jugendlicher Attentäter hatte sich während einer Theateraufführung in die Luft gesprengt.