Deutsche Rosenschau nach 75-jähriger Pause eröffnet

Die Deutsche Rosenschau ist am Samstag nach 75-jähriger Pause in der südbrandenburgischen Stadt Forst eröffnet worden. Zum Auftakt bei strahlendem Sonnenschein waren Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) dabei.

Deutsche Rosenschau nach 75-jähriger Pause eröffnet
Patrick Pleul

Am ersten Wochenende kamen nach Veranstalterangaben etwa 8000 Besucher in den 17 Hektar großen Gartenpark an der Neiße. Bis zum Abschluss der Schau Ende September werden rund 125 000 Gäste erwartet.

Der Ostdeutsche Rosengarten in der Neißestadt feiert zugleich sein 100. Jubiläum. Die Besucher können dort 40 000 Rosen und 13 Themengärten ansehen. Unter den ersten Gästen waren etwa 150 Teilnehmer eines dreitägigen Rosenkongresses. Die letzte Deutsche Rosenschau war in Forst im Jahr 1938 veranstaltet worden.

Platzeck bezeichnete die Schau als «passendes Geburtstagsgeschenk für den 100-jährigen Rosengarten.» Er verriet in lockerer Runde auf einer Bühne mit Ministerin Aigner auch, dass er seiner Frau zum fünften Hochzeitstag vor einigen Tagen rote Rosen geschenkt habe. Aigner erzählte den Zuhörern, dass Rosen ihre Lieblingsblumen seien. «Ich habe leider nur zu wenig Zeit, sie zu hätscheln.»

In dem Gartenpark mit Wasserspielen, Brunnen und Skulpturen sollen 900 Rosensorten Besucher anlocken. Vorgesehen sind Fachveranstaltungen sowie Konzerte, Auftritte von Chören und bunte Programme für Familien.