Deutschland-Achter verpasst Gold: Rang zwei im WM-Finale

Der Deutschland-Achter hat bei der WM in Frankreich das erhoffte Gold verpasst. Im Finale auf dem Alpensee Aiguebelette musste sich das Paradeboot des Deutschen Ruderverbandes mit Rang zwei begnügen

Deutschland-Achter verpasst Gold: Rang zwei im WM-Finale
Detlev Seyb Deutschland-Achter verpasst Gold: Rang zwei im WM-Finale

Wie schon bei den Titelkämpfen in den vergangenen beiden Jahren sicherten sich die Briten den Sieg. Im Ziel lag die Crew um Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) knapp hinter dem Titelverteidiger. Dritter wurden die Niederlande. Im letzten WM-Rennen qualifizierte sich der DRV-Achter als insgesamt neuntes deutsches Boot für die Olympischen Spiele 2016 in Rio.

Zuvor hatte der Frauen-Doppelzweier der deutschen Ruderflotte eine weitere Medaille in den olympischen Klassen beschert. Julia Lier (Halle/Saale) und Mareike Adams (Essen) mussten sich im Finale der Titelkämpfe auf dem Alpensee Aiguebelette nur den Teams aus Neuseeland und Griechenland geschlagen geben. Damit besserte das Duo die bisherige WM-Bilanz der Deutschen überraschend auf: Einen Tag zuvor hatte der Männer-Doppelvierer für das bisher einzige Gold gesorgt. Silber ging an den Frauen-Doppelvierer.