Deutschland knüpft neue Afghanistan-Hilfe an Bedingungen

Überschattet von einem schweren Taliban-Angriff auf die nordafghanische Stadt Kundus hat in Brüssel eine große internationale Geberkonferenz für das Land begonnen. Deutschland ist nach Angaben aus Regierungskreisen bereit, in den nächsten vier Jahren noch einmal bis zu 1,7 Milliarden Euro für Entwicklung und Wiederaufbau bereitzustellen. Die Hilfe soll aber stärker an Reformzusagen und eine engere Zusammenarbeit in Migrationsfragen geknüpft werden. Die afghanische Regierung hatte bereits im Vorfeld der Konferenz eine neue Abschiebevereinbarung mit den EU-Staaten akzeptiert.