Deutschland und Südkorea räumen in Locarno Preise ab

soo schildert komödiantisch die Begegnung eines Filmregisseurs mit einer Verehrerin.

Deutschland und Südkorea räumen in Locarno Preise ab
Urs Flueeler Deutschland und Südkorea räumen in Locarno Preise ab

Das deutsche Kino verbuchte zum Abschluss der 68. Ausgabe des Festivals am Samstag einen Erfolg: Regisseur Lars Kraume erhielt erwartungsgemäß für «Der Staat gegen Fritz Bauer» den begehrten Publikumspreis. Diese Auszeichnung geht an einen der Filme, die außerhalb des Wettbewerbs auf der Piazza Grande, dem zentralen Platz der Stadt am schweizerischen Ufer des Lago Maggiore, gezeigt werden.

Der von vielen hoch gehandelte israelische Spielfilm «Tikkun» («Wiedergutmachung») von Avishai Sivan bekam immerhin den Spezialpreis der Jury für den zweitbesten Film des Wettbewerbs.

Die favorisierte iranisch-deutsche Ko-Produktion «Paradise» wurde im Nebenwettbewerb um den besten Filmerstling von der dortigen Jury ausgezeichnet.

Das Filmfestival von Locarno gilt neben Cannes, Berlin und Venedig als das weltweit viertwichtigste. Zur Hauptjury gehörte dieses Jahr der deutsche Schauspieler Udo Kier (70).