Devisen: Euro fällt auf tiefsten Stand seit März

Der Euro ist zu Beginn einer für die Finanzmärkte wichtigen Woche auf den tiefsten Stand seit März gefallen.

Devisen: Euro fällt auf tiefsten Stand seit März
Boris Roessler Devisen: Euro fällt auf tiefsten Stand seit März

Zwischenzeitlich kostete die Gemeinschaftswährung am Montag 1,0564 US-Dollar. Auch am Mittag lag der Wert des Euro mit 1,0567 Dollar nur geringfügig darüber. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0580 Dollar festgesetzt.

Im Laufe der Woche stehen gleich mehrere Großereignisse an. Experten von der Commerzbank sprechen gar vom «großen Finale» des Jahres.

Im Euroraum warten Anleger und Analysten auf die EZB, die ihre Geldpolitik am Donnerstag aller Voraussicht nach abermals lockern wird. Analysten der Bayerischen Landesbank rechnen damit, dass die EZB die Markterwartungen in etwa erfüllen wird.

In den USA stehen im Laufe der Woche wichtige Konjunkturdaten an, allen voran der Arbeitsmarktbericht am Freitag.

Zudem wird sich die Chefin der US-Notenbank Fed, Janet Yellen, mehrfach öffentlich äußern. Es werden Hinweise erwartet, ob sich die Fed Mitte Dezember tatsächlich von ihrer jahrelangen Nullzinspolitik verabschieden wird.