Devisen-Skandal: Milliarden-Strafen für fünf Banken

Im Skandal um manipulierte Devisenkurse sind die ersten Strafen verhängt worden. In Großbritannien, der Schweiz und den Vereinigten Staaten brummten die Aufsichtsbehörden fünf Banken Strafen in Höhe von insgesamt knapp 3,4 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) auf.

Devisen-Skandal: Milliarden-Strafen für fünf Banken
Justin Lane Devisen-Skandal: Milliarden-Strafen für fünf Banken

Dies geht aus in London, New York und Zürich veröffentlichten Mitteilungen der jeweiligen Aufsichtsbehörden hervor. Betroffen sind die Citigroup, HSBC, JPMorgan, die Royal Bank of Scotland und die UBS.

Die Strafe für die fünf Institute in dem Devisen-Skandal hatte sich angedeutet, da sie zuletzt bereits Vorkehrungen dafür getroffen hatten. Gegen die Deutsche Bank wird in diesem Fall ebenfalls ermittelt. Sie konnte sich allerdings noch nicht mit den Behörden einigen, hat aber bereits ihre Rückstellungen für offene Rechtsstreitigkeiten auf rund drei Milliarden Euro erhöht.