DGB lehnt Ausweitung von Mindestlohn-Ausnahmen für Flüchtlinge ab

Der DGB hat Forderungen nach einer Ausweitung von Mindestlohn-Ausnahmen für Flüchtlinge zurückgewiesen. Einige Arbeitgeberverbände versuchten, mit solchen Vorschlägen für eine Aufweichung bei der Lohnuntergrenze Kapital aus der Flüchtlingssituation zu schlagen, sagte DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell der dpa in Berlin aus Anlass des Arbeitgebertages, der heute statt findet. Körzell bezog sich damit auf Forderungen von BDA-Chef Reinhard Göhner. Der hatte gesagt, um junge Flüchtlinge ausbildungsfähig zu machen, seien zwölfmonatige Praktika nötig.