Die Formel 1 und die USA

Die Formel 1 versucht seit Jahrzehnten in Amerika richtig durchzustarten. Der Große Preis der USA in Austin ist in kürzester Zeit zu einem Highlight für Fahrer und die Zuschauer vor Ort und an den Fernsehgeräten geworden.

Die Formel 1 und die USA
David Ebener Die Formel 1 und die USA

HEIMSIEG: Bislang eine einmalige Angelegenheit. 1977 gewann Mario Andretti in Long Beach. Das Rennen damals trug allerdings nicht den Titel Großer Preis der USA, sondern Großer Preis der USA West.

WELTMEISTER: Einem gelang das: Eben jenem Mario Andretti. In der Saison nach seinem Sieg bei einem der damaligen US-Rennen setzte er sich durch. Geschichte schrieb Andretti auch, weil er neben seinem WM-Titel 1978 auch die in den USA weitaus populärere IndyCar-Serie sowie die legendären 500 Meilen von Indianapolis gewann. 

AKTUELLER FAHRER: Einer. Alexander Rossi. Der 24-Jährige darf in diesem Jahr fünf Rennen für Manor absolvieren. Der Große Preis der USA ist eines davon.

TEAM: Oft versucht, immer gescheitert. Ab 2016 ist es aber soweit. Gene Haas will schaffen, was andere Amerikaner bislang nicht hinbekamen und mit einem eigenen Team antreten. Die Motoren liefert Ferrari, Romain Grosjean steht bereits als einer der Piloten fest.