Die Mittwoch-Spiele im DFB-Pokal im Telegramm

Zum Abschluss des Achtelfinales im DFB-Pokal steht Cup-Verteidiger FC Bayern München vor einer lösbaren Aufgabe. Der souveräne Bundesliga-Spitzenreiter trifft am Mittwoch auf Zweitligist Eintracht Braunschweig.

Die Mittwoch-Spiele im DFB-Pokal im Telegramm
Andreas Gebert Die Mittwoch-Spiele im DFB-Pokal im Telegramm

Drittliga-Spitzenreiter Arminia Bielefeld erwartet den Bundesliga-Neunten Werder Bremen. Viertligist Kickers Offenbach empfängt Borussia Mönchengladbach. Der ambitionierte Zweitligist RB Leipzig bekommt es mit dem VfL Wolfsburg, dem bisher erfolgreichsten Team der Bundesliga-Rückrunde, zu tun.

Arminia Bielefeld: Arminia-Coach Meier trifft auf seinen ehemaligen Club - und der ist für ihn vor mehr als 26 000 Besuchern favorisiert. Der Pokal ist für Meier eine Dreingabe; viel wichtiger ist für ihn und das Team des Tabellenführers der Wiederaufstieg in die 2. Liga.

Werder Bremen: Mit Wut im Bauch will Werder ins Viertelfinale stürmen. Manager Eichin wurmt noch immer das 3:5 gegen Wolfsburg, Trainer Skripnik hält sich in der Torwartfrage bedeckt. Für den formschwachen Wolf könnte Casteels zwischen den Pfosten stehen.

RB Leipzig: Beim Geheimtraining am Dienstag hat sich der Zweitligist den letzten Schliff geholt. Das Team von Trainer Beierlorzer setzt auf seine Offensivkraft. Wohl nur Reservist ist Stürmer Daniel Frahn, der 2011 alle drei Tore beim 3:2-Sieg gegen Wolfsburg schoss.

VfL Wolfsburg: Die Pokal-Pleite von 2011 beim damaligen Viertligisten Leipzig soll sich nicht wiederholen. Trainer Hecking erinnerte sein torhungriges Team nur kurz an die Blamage. Möglich, dass er wie in Bremen erneut rotiert. Seit 14 Pflichtspielen ist der VfL unbesiegt.

FC Bayern München: Pep Guardiola könnte einige Umstellungen in der Startelf vornehmen. Vielspieler wie Robben könnten eine Pause erhalten, Akteure wie Pizarro oder Dante dürfen auf einen Einsatz hoffen. Pausiert womöglich sogar einmal Nationaltorwart Neuer?

Eintracht Braunschweig: Noch kein Sieg in 2015 und Torjäger Nielsen fällt aus: Der Zweitligist steht vor einer Herkulesaufgabe. An ein Weiterkommen denkt keiner. Trainer Lieberknecht hofft, dass sich die Eintracht besser als mancher Erstligist beim FC Bayern schlägt.

Kickers Offenbach: «Vielleicht können wir ja wieder Pokalgeschichte schreiben», sagte Kickers Offenbachs Trainer Rico Schmitt vor dem Spiel gegen die Borussia. Der Viertligist hat seit 2010 schon sieben höherklassige Clubs ausgeschaltet. 2013 stand man im Viertelfinale.

Borussia Mönchengladbach: Für Borussia-Sportdirektor Eberl sind die Rollen klar verteilt. Als Bundesligist sei man gegen einen Viertligisten immer Favorit. Gladbach-Trainer Favre rät seinem Team, die Kickers nicht zu unterschätzen. Der Gegner sei «gut organisiert».