DIHK rechnet mit Rückgang bei Russlandexporten um 20 Prozent

Angesichts von Rubelverfall und sinkender Kaufkraft rechnet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag mit drastischen Rückgängen bei deutschen Exporten nach Russland. In diesem Jahr werde das Minus etwa 20 Prozent betragen, sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Für das kommende Jahr trübten sich die Geschäftsaussichten weiter ein. Investitionen gingen zurück. «Deutsche Autofabriken sind bereits seit einigen Wochen auf Kurzarbeit geschaltet oder entlassen Mitarbeiter», sagte Treier.