Dijsselbloem will bis 16. Februar Klarheit von Griechenland

Der Vorsitzende der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, will bis zum 16. Februar Klarheit über Griechenlands künftige Finanzpolitik haben.

Dijsselbloem will bis 16. Februar Klarheit von Griechenland
Simela Pantzartzi Dijsselbloem will bis 16. Februar Klarheit von Griechenland

«Wir brauchen bis zum 16. Februar einen Zeitrahmen für das weitere Vorgehen. Ich würde das nicht als Ultimatum bezeichnen», sagte eine Sprecherin des niederländischen Finanzministers am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Den Haag.

Sie nahm damit Stellung zu Medienberichten, wonach Dijsselbloem bis zum Treffen der 19 Euro-Finanzminister am 16. Februar eine Entscheidung Athens darüber fordere, ob Griechenland eine Verlängerung der Ende Februar auslaufenden Hilfen beantrage. «Als dieser Termin vor etwa einem Jahr festgesetzt wurde, stand diese (griechische) Frage überhaupt nicht zur Debatte.» Dijsselbloem sei sich darüber im Klaren, dass mögliche Verhandlungen mit Griechenland Zeit benötigten.

«Es wird keine Vereinbarung ohne Bedingungen geben», sagte die Sprecherin des Eurogruppenchefs. «Und eine Vereinbarung wird Zeit brauchen.» Die Finanzminister der 18 Partnerländer Griechenlands im Euro-Verbund hofften, bereits bei einer Sondersitzung am kommenden Mittwoch mehr über das von der neuen Regierung in Athen geplante Vorgehen zu erfahren. Sofern die griechische Regierung eine Verlängerung der Hilfen mit einer Veränderung der Rahmenbedingungen verbinde, müsse darüber verhandelt werden. Dies benötige Zeit.