Diplomatischer Zusammenbruch: Kerry will Syrer nicht im Stich lassen

Nach dem Abbruch der Gespräche zwischen den USA und Russland rückt eine diplomatische Lösung für den syrischen Bürgerkrieges in weite Ferne. Die Führung in Moskau warf Washington vor, zu wenig im Kampf gegen Terroristen zu tun und Terrorgruppen damit zu stärken. Die USA hatten zuvor den direkten Draht nach Moskau gekappt, weil sie keine Chance für eine neue Feuerpause in der umkämpften Großstadt Aleppo sehen. Außenminister John Kerry beteuerte in Brüssel aber, man werde das syrische Volk nicht im Stich lassen. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte, die Syrien-Gespräche fortzusetzen.