Direkte Südsudan-Friedensgespräche in Addis Abeba begonnen

Drei Wochen nach Beginn der blutigen Kämpfe im Südsudan haben sich die Konfliktparteien am Montagnachmittag erstmals zu direkten Friedensverhandlungen getroffen.

Dies bestätigte ein Sprecher der Rebellendelegation der Nachrichtenagentur dpa. Auf der Agenda der Verhandlungen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba sollen vor allem ein Waffenstillstand und politische Lösungen für die seit Mitte Dezember tobenden Kämpfe zwischen Anhängern von Präsident Salva Kiir und Getreuen seines ehemaligen Stellvertreters Riek Machar stehen.

Der Beginn des Dialogs hatte sich zuvor wegen offener Fragen immer wieder verzögert.