Dämpfer für mehrere SPD-Landeschefs bei Vorstandswahlen

In den Vorstandswahlen beim SPD-Bundesparteitag in Leipzig sind am Freitag im ersten Wahlgang Landesvorsitzende gleich reihenweise durchgefallen.

So erhielten Ralf Stegner (Schleswig-Holstein), Jan Stöß (Berlin), Christoph Matschie (Thüringen), Katrin Budde (Sachsen-Anhalt), Florian Pronold (Bayern), Heiko Maas (Saarland) und Dietmar Woidke (Brandenburg) nicht die nötige Stimmenzahl.

14 Bewerber waren dagegen schon im ersten Wahlgang erfolgreich. Das beste Ergebnis bekam die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Doris Ahnen mit 415 Stimmen. Auch Vertreter des linken Flügels wie Hilde Mattheis und Sascha Vogt fielen zunächst durch. SPD-Chef Sigmar Gabriel appellierte an die Delegierten, im Vorstand müssten Vertreter aus möglichst vielen Landesverbänden sitzen. In einem zweiten Wahlgang können noch bis zu 12 Bewerber gewählt werden.