Dobrindt will Zündsperren für ertappte Alkoholfahrer testen

Verkehrsminister Alexander Dobrindt will Zündsperren für alkoholauffällige Autofahrer testen, die ihren entzogenen Führerschein zurückbekommen. Mit dem Einsatz von Alkoholsperren wolle man ihnen helfen, wieder verantwortungsvoll am Straßenverkehr teilzunehmen, sagte er der «Bild»-Zeitung. Geplant ist laut Ministerium ein auf fünf Jahre angelegter Modellversuch. Mit den Zündsperren springt der Motor nur an, wenn der Fahrer bei einem Atemtest null Promille hat. Eingesetzt werden soll dies unter anderem bei Fahrern, die mit mindestens 1,6 Promille im Blut ertappt wurden.