Doch keine Festnahme im Freiburger Nervenkrimi

Der Nervenkrimi in einem Freiburger Schnellimbiss dauert an. Zunächst führten Spezialkräfte gegen 06.30 Uhr einen Mann in Handschellen ab, wie Augenzeugen berichteten.

Doch keine Festnahme im Freiburger Nervenkrimi
Patrick Seeger Doch keine Festnahme im Freiburger Nervenkrimi

Eine Stunde später erklärte die Polizei, die Handschellen seien rein vorsorglich angelegt worden. Es habe sich nicht um eine Festnahme gehandelt.

Die Polizei erklärte, der Mann habe das Lokal verlassen und befinde sich jetzt in der Obhut der Beamten. Er sei definitiv nicht der Täter, sagte eine Polizeisprecherin gegen 08.00 Uhr. Vielmehr gehe man davon aus, dass er ein Unterstützer des Täters sei. Der Mann werde nun vernommen.

Weiter unklar ist, wie es um den 36-Jährigen steht, der sich seit Donnerstagabend mit ursprünglich zwölf Menschen in dem Lokal verschanzt hatte. Bei den zwölf Menschen handelte es sich laut Polizei um Verwandte und Bekannte des 36-Jährigen, die ihn zuvor zum Aufgeben überreden wollten. Ein Sprecher hatte in der Nacht erklärt, es könne nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass sie freiwillig bei ihm seien.