Dopfer nach Rang drei im Slalom «überglücklich»

Fritz Dopfer ist beim Weltcup-Slalom in Kitzbühel als Dritter auf das Podest gefahren und hat den deutschen Männern den dritten Top-3-Rang der Saison beschert.

Der Oberbayer war nur vom derzeit überragenden Norweger Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher aus Österreich zu schlagen. Dass seine Führung nach dem ersten Lauf nicht zum ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere reichte, schmerzte den 28-Jährige nicht. «Ich bin so überglücklich, ich möchte Danke sagen, genial!», sagte Dopfer in der ARD.

Der WM-Zweite von Beaver Creek feierte am Ganslernhang den neunten Podiumsplatz seiner Karriere - muss aber weiter auf den Premierensieg warten. «Es war ein Kampf von oben bis unten», analysierte er. «Der dritte Platz in Kitzbühel: Wenn mir das jemand gestern gesagt hätte, hätte ich es unterschrieben.»

Letztlich waren Kristoffersen, der nach Adelboden und Wengen den dritten Klassiker in Serie gewann und schon bei fünf Slalom-Siegen in sechs Rennen in diesem Winter steht, und Hirscher im Finale zu stark. Dabei hatten beiden den ersten Lauf verpatzt: Der Skandinavier war nur Zwölfter, der Titelverteidiger im Slalom- und Gesamtweltcup Vierter. «Es sind die beiden Besten vor mir, aber ich bin in Reichweite», fand Dopfer.

Für die anderen deutschen Starter lief es nicht so erfolgreich, wobei der siebte Platz von Felix Neureuther angesichts gesundheitlicher Probleme aller Ehren wert war. «Ich habe gekämpft wie ein Löwe, aber mir ist so dermaßen die Kraft ausgegangen», sagte der zweimalige Kitzbühel-Sieger.

Stefan Luitz belegte den 18. Rang. Dominik Stehle landete auf dem 22. Platz, Linus Strasser schied im zweiten Durchgang aus.