Doppelschlag der Polizei gegen islamistische Terroristen

Die französische Polizei hat mit zeitgleichen Einsätzen zwei Geiselnahmen durch islamistische Terroristen im Großraum Paris beendet. Bei den Geiselnahmen und den Einsätzen zur Befreiung wurden sieben Menschen getötet, darunter die drei Täter.

Doppelschlag der Polizei gegen islamistische Terroristen
Yoan Valat Doppelschlag der Polizei gegen islamistische Terroristen

Zunächst wurde der Unterschlupf der mutmaßlichen Attentäter des Satiremagazins «Charlie Hebdo» in der Ortschaft Dammartin-en-Goële gestürmt. Die beiden Terrorverdächtigen seien getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die Geisel sei frei und unverletzt.

Die Polizei griff auch bei der zweiten Geiselnahme im Osten von Paris zu. In dem jüdischen Lebensmittelladen sollen fünf Menschen getötet worden sein, darunter der Geiselnehmer. Im französischen Fernsehen waren vier Explosionen zu hören. Mehrere Menschen waren beim Zugriff der Polizei aus dem jüdischen Lebensmittelladen gerannt.

Es wird vermutet, dass der Täter, der am Donnerstag im Süden der Hauptstadt eine Polizistin erschossen hatte, der bewaffnete Mann in diesem Geschäft war. Er soll die Attentäter von «Charlie Hebdo» gekannt haben.