Tuchel: Sind ein ernstzunehmender Herausforderer

Beim Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund hat mit Trainer Thomas Tuchel eine neue Ära begonnen. Der Nachfolger des langjährigen Chefcoachs Jürgen Klopp sagte bei seiner offiziellen Vorstellung, er wolle mit seinem Team «ein Herausforderer für die nationale Spitze sein».

Tuchel: Sind ein ernstzunehmender Herausforderer
Rolf Vennenbernd Tuchel: Sind ein ernstzunehmender Herausforderer

Dabei nannte der 41-Jährige speziell die Vereine Bayern München, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen und VfL Wolfsburg. Auf dieses Quartett habe der BVB «einen kleinen Rückstand». «Den müssen wir aufholen», sagte Tuchel. Er sieht den Pokalfinalisten generell als «ernstzunehmenden Herausforderer».

Tuchel will seiner neuen Mannschaft «Fleiß, Bescheidenheit, Mut und Beharrlichkeit» abfordern. Mit diesen Eigenschaften soll er den BVB nach dem enttäuschenden siebten Rang in der vergangenen Saison in die Champions League zurück führen.

Der in Krumbach bei Günzburg geborene Tuchel ist der erst elfte Trainer beim BVB seit Juli 1991. Er hatte nach seinem Ausstieg beim FSV Mainz 05 im Sommer 2014 ein Sabbatjahr eingelegt. Sein Vertrag mit dem BVB läuft bis 2018.

«Thomas ist für uns die logische Entscheidung. Er hat eine klare Vorstellung, wie das Fußballspiel auszusehen hat», kommentierte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Die Verpflichtung Tuchels hatte Borussia Dortmund bereits am 19. April verkündet, vier Tage nach dem Klopp-Entschluss, seine Amtszeit beim BVB vorzeitig zu beenden.

Beim FSV Mainz, den er von 2009 bis 2014 betreute, habe Tuchel «hervorragende Arbeit» abgeliefert,, betonte Zorc. «Er kann Mannschaften und Spieler weiterentwickeln», ergänzte der BVB-Sportchef. Tuchel selbst erklärte, er sei «überglücklich», nun auch offiziell BVB-Chefcoach zu sein. «Ich freue mich auf das große Talent der Spieler, ich freue mich auf so viel Qualität», fügte Tuchel an.