Drama vor Lampedusa: Debatte über Konsequenzen

Europa setzt nach der Tragödie vor Lampedusa die Flüchtlingspolitik ganz oben auf die Agenda. Die EU-Innenminister werden in Luxemburg über Konsequenzen aus dem Drama mit mehr als 200 Toten beraten. Zahlreiche Politiker forderten einen grundlegenden Umbau der europäischen Einwanderungspolitik. Die Bundesregierung wies Kritik an ihrer Asylpolitik zurück. Regierungssprecher Steffen Seibert widersprach dem Vorwurf, Deutschland nehme nicht genug Flüchtlinge auf. Deutschland tue das, was seiner Größe und seiner Bevölkerungszahl in Europa entspreche.