Drei neue Kanäle: RTLplus, Toggo plus, RTL II You

Die Senderfamilie RTL erhält Zuwachs. RTLplus, Toggo plus und RTL II You heißen die neuen Programmangebote, die für die Muttersender neue Zuschauerzielgruppen ins Visier nehmen sollen.

Drei neue Kanäle: RTLplus, Toggo plus, RTL II You
Kaiser Pedersen Drei neue Kanäle: RTLplus, Toggo plus, RTL II You

RTL II You ist ab sofort im Netz abrufbar, Toggo TV und RTLplus nehmen ihren Programmbetrieb auf klassische Weise jeweils ab 4. Juni auf. Hier ein Überblick:

Das Moderatorenduo Inka Bause und Joachim Llambi soll noch in der Nacht zum Samstag (4. Juni) um Mitternacht während des Finales der RTL-Show «Let's Dance» den Startknopf drücken. RTLplus, unter anderem über den digitalen Satelliten und im Angebot von RTL Now zu empfangen, verschafft dem Zuschauer ein Wiedersehen mit altbekannten Serie wie «Dr. Stefan Frank», «Hinter Gittern», «Doppelter Einsatz» oder «Nikola» und sendet ab Herbst auch Neuauflagen von Spielshowklassikern wie «Jeopardy», «Glücksrad» und «Ruck Zuck».

Das Neue an Toggo plus, über die gängigen Satelliten- und Kabelanbieter zu empfangen, ist nicht das Programm, denn es ist identisch mit dem von Super RTL. Neu ist vielmehr die Ausstrahlung im Timeshift-Verfahren. Das bedeutet: Muttersender Super RTL beginnt künftig statt um sechs schon um fünf Uhr morgens, während Toggo plus ab sechs Uhr dasselbe Programm um eine Stunde zeitversetzt ausstrahlt. Das Ziel: Die Zuschauerschaft zu erhöhen und langfristig damit auch für die Werbetreibenden mehr Fläche zu schaffen.

Die Inhalte sind nach Angaben vom Dienstag ab sofort im iOS App Store, im Google Play Store, Amazon Fire TV und über PC verfügbar. Das erklärte Ziel des Münchner Privatsenders, an dem die RTL-Gruppe mit knapp 36 Prozent beteiligt ist, sind die 14- 25-jährigen Zuschauer. Viel Gaming gehört dazu, aber auch selbstgestrickte Eigenproduktionen wie zum Beispiel «Mjunik - Home of you» über eine Münchner WG. «Youniversity» und «Hype». Der Partnersender joiz liefert «News». «TV isn't dying, it's having babies», sagt Christian Nienaber, zuständig für die digitale Entwicklung bei RTL II - also: «Fernsehen stirbt nicht, es bekommt Nachwuchs.»