Anklage wegen Totschlags im Fall des Dresdner Flüchtlings Khaled

Knapp fünf Monate nach dem gewaltsamen Tod des Eritreers Khaled in Dresden hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Totschlags gegen einen Landsmann erhoben. Dem 27-Jährigen wird vorgeworfen, nach einem Streit am 12. Januar mehrfach mit einem Küchenmesser auf seinen Mitbewohner eingestochen zu haben, wie Oberstaatsanwalt Lorenz Haase sagte. Der an Hals und Brust schwer verletzte 20 Jahre alte afrikanische Flüchtling verblutete. Tage später war der Eritreer verhaftet worden. Der Fall hatte - auch wegen der islamkritischen Pegida-Demonstrationen - großes Aufsehen erregt.