CDU erleidet erneut Großstadt-Niederlage - 15,4 Prozent in Dresden

Die seit Jahren in Großstädten schwache CDU hat bei der Oberbürgermeisterwahl in Dresden erneut eine schwere Niederlage kassiert. Ihr Kandidat, Sachsens Innenminister Markus Ulbig, kam nur auf 15,4 Prozent der Stimmen. Am besten schnitt SPD-Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange mit 36,0 Prozent ab. Damit verliert die CDU voraussichtlich ihren letzten OB-Posten in einer deutschen Großstadt mit mehr als 500 000 Einwohnern. Die Entscheidung wird ein zweiter Wahlgang bringen. Die Kandidatin der islamkritischen Pegida, Tatjana Festerling, kam auf 9,6 Prozent.