Dresdner Polizei nach Pegida-Pöbeleien unter Druck

Nach den aggressiven Protesten von Pegida-Anhängern am Rande der Einheitsfeier in Dresden gibt es heftige Kritik am Einsatz der Polizei. Von der Opposition, aber auch von der in Sachsen mitregierenden SPD wurde die Neutralität der Sicherheitskräfte in Frage gestellt. Während linke Demonstranten sanktioniert worden seien, habe Pegida ungehindert die Feiern stören können, hieß es bei Linken, SPD und Grünen. Innenminister Markus Ulbig nahm die Beamten dagegen in Schutz. Sie hätten «den schwierigen Spagat zwischen Fest und Festung insgesamt mit Fingerspitzengefühl gemeistert».