Druck auf Regierung Cameron in «Guardian»-Affäre wächst

Die britische Regierung und Premierminister David Cameron selbst geraten in der Affäre um ihr Vorgehen gegen die Zeitung «The Guardian» unter Druck. Nach der Bundesregierung hat sich auch das Weiße Haus in Washington von den Maßnahmen Londons distanziert. Einem Medienbericht zufolge war Cameron persönlich in die Aktion eingebunden. Nach Informationen der Zeitung «Independent» wies er den Leiter des Cabinet Office, Jeremy Heywood an, Druck auf den «Guardian» auszuüben. So sollten wohl weitere Enthüllungen über die Machenschaften von Geheimdiensten verhindert werden.