DTB wehrt sich gegen Arriens-Kritik: «Roman»

Das Präsidium des Deutschen Tennis Bundes hat die Vorwürfe des ehemaligen Davis-Cup-Kapitäns Carsten Arriens zurückgewiesen.

DTB wehrt sich gegen Arriens-Kritik: «Roman»
Arne Dedert DTB wehrt sich gegen Arriens-Kritik: «Roman»

«Die Aussagen haben mehr die Qualität eines Romans als die eines Tatsachenberichtes», sagte Vize-Präsident Dirk Hordorff der Nachrichtenagentur dpa. Arriens hatte Hordorff in einem Interview der «Süddeutschen Zeitung» quasi für seine Trennung vom Verband verantwortlich gemacht.

Im Kern geht es darum, dass ein Gespräch zwischen Arriens und dem von ihm suspendierten Philipp Kohlschreiber nicht zustande gekommen ist. Während Arriens die deutsche Nummer eins dafür verantwortlich macht, liegt der Schuld für den Verband bei Arriens. «Wenn jemand so kläglich an seinen Aufgaben gescheitert ist, sollte man nicht auch noch versuchen, dass öffentlich zu dokumentieren», sagte Hordorff.

Auch DTB-Präsident Ulrich Klaus zeigte sich über die Äußerungen von Arriens verwundert, «weil wir Stillschweigen vereinbart hatten.» Er wolle die Aussagen aber nicht weiter kommentieren, sagte Klaus der dpa. «Wir schauen nach vorne und da gibt es nichts Wichtigeres als den Davis Cup in der kommenden Woche.»

In Frankfurt trifft Deutschland unter dem neuen Teamchef Michael Kohlmann vom 6. bis 8. März auf Frankreich.