Eon kämpft mit niedrigen Energiepreisen

Der größte deutsche Energiekonzern Eon hat wegen der niedrigen Öl- und Strompreise wie erwartet operativ weniger verdient. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei um neun Prozent auf 2,83 Milliarden Euro gesunken, teilte der Konzern mit.

Experten hatten mit einem Gewinnrückgang in dieser Größenordnung gerechnet. Unter dem Strich zog der Überschuss unter anderem wegen höherer Einmal-Buchgewinne um 39 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro an. Der Umsatz sank um zwei Prozent auf 30,6 Milliarden Euro.

Eon-Chef Johannes Teyssen, der den Aktionären bei der heutigen Hauptversammlung die radikalen Aufspaltungspläne für den Konzern erläutern will, bestätigte die Prognose für das laufende Jahr.