Dutzende Tote bei Überschwemmungen im Sudan

Nach starkem Regen und Überschwemmungen im Sudan sind nach Medienberichten seit Freitag mindestens 38 Menschen gestorben, zudem gab es zahlreiche Verletzte. Vor allem in der Region um die Hauptstadt Khartum, wo Weißer und Blauer Nil zusammentreffen, habe es viele Opfer gegeben.

Dutzende Tote bei Überschwemmungen im Sudan
Morwan Ali Dutzende Tote bei Überschwemmungen im Sudan

Menschen seien zum Beispiel beim Einsturz von Häusern gestorben oder ertrunken, berichtete die «Sudan Tribune» am Sonntag. In Omdurman nahe der Hauptstadt habe es Proteste gegen Regierung und Behörden gegeben, denen eine angeblich mangelhafte Vorbereitung gegen die Fluten und unzureichende Rettungsmaßnahmen vorgeworfen wurden. Die Polizei sei mit Tränengas und Gummiknüppeln gegen die Demonstranten vorgegangen.