Dutzende Tote in Paris: Hollande verhängt Ausnahmezustand

Frankreichs Präsident François Hollande hat wegen der Anschlagsserie an mehreren Orten in Paris den Ausnahmezustand verhängt. Zugleich kündigte er in einer Stellungnahme aus dem Elysée-Palast am Freitagabend die Schließung der Grenzen an. Hollande sprach von «mehreren Dutzend Toten».

Das Militär solle verstärkt werden, um weitere Anschläge zu verhindern. Alle Krankenhäuser der französischen Hauptstadt wurden in den Ausnahmezustand versetzt.

Nach Informationen des französischen Fernsehsenders BFM wurden bei der Anschlagsserie mindestens 60 Menschen getötet. Hollande appellierte an seine Nation, zusammenzuhalten. «Die Terroristen wollen uns in Angst und Schrecken versetzen. Man kann Angst haben, man kann Schrecken verspüren», sagte der Präsident. «Aber dem Entsetzen steht eine Nation gegenüber, die weiß, wie sie sich verteidigt. Die weiß, wie sie ihre Kräfte sammelt. Und die einmal mehr wissen wird, wie sie die Terroristen besiegen wird.»