Ecuador rückt von Verzicht auf Erdölförderung im Yasuní-Park ab

Ecuador rückt vom Verzicht auf die Ausbeutung der Erdölreserven im Yasuní-Nationalpark ab. Staatschef Rafael Correa erklärte die sogenannte ITT-Initiative für gescheitert. Diese sah den Verzicht auf die Ausbeutung der Ölreserven in dem von der Unesco zum Biosphärenreservat erklärten Naturpark vor. Im Gegenzug sollten die Industrienationen einen solidarischen Ausgleichsbetrag in einen Fonds einzahlen. In sechs Jahren seien mit 13,3 Millionen Dollar nur 0,37 Prozent des erwarteten Betrags eingegangen, kritisierte Correa.