Edathy fürchtet in Deutschland um seine Sicherheit

Sebastian Edathy fühlt sich in Deutschland nicht mehr sicher. Ihm sei nach Bekanntwerden der Kinderpornografie-Vorwürfe wiederholt auch physische Gewalt angedroht worden, sagte der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete.

Edathy fürchtet in Deutschland um seine Sicherheit
Kay Nietfeld Edathy fürchtet in Deutschland um seine Sicherheit

Aus diesem Grund habe er sich nach seinem Mandatsverzicht im Februar aus der Öffentlichkeit in Deutschland zurückgezogen. «Ich war nicht auf der Flucht», betonte er.

Gegen Edathy soll am 23. Februar vor dem Landgericht Verden ein Prozess wegen des Besitzes von verbotenen Kinderpornos beginnen. Der 45-Jährige betonte erneut, dass die von ihm bestellten Bilder und Filme nicht illegal gewesen seien. «Ich habe sicher Fehler gemacht, aber es war legal», betonte er. Er könne nicht verstehen, warum in einem Rechtsstaat das legale Verhalten eines Bürgers skandalisiert werden könne. Edathy soll verbotene Kinderpornos aus dem Internet geladen haben.