Edathy: Ich will keinen «Rachefeldzug»

Der unter Kinderpornografie-Verdacht stehende frühere SPD-Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy hat vor seinem öffentlichen Auftritt eine rachegeleitete Abrechnung ausgeschlossen.

Edathy: Ich will keinen «Rachefeldzug»
Rainer Jensen Edathy: Ich will keinen «Rachefeldzug»

«Ich will und werde morgen in der Bundespressekonferenz und im Bundestags-Untersuchungsausschuss keinen «Rachefeldzug» führen, sondern einen ehrlichen und ernsthaften Beitrag zur Wahrheitsfindung leisten», versprach er am Vorabend in einer Notiz auf seiner Facebook-Seite im Internet. Er habe dazu zahlreiche Anfragen erhalten und wolle das deshalb so klarstellen.

Gegen den 45-Jährigen läuft in Niedersachsen ein Strafverfahren wegen des Besitzes kinderpornografischen Materials. Der Ausschuss will klären, wer wann von den Ermittlungen gegen den Innenpolitiker wusste und ob Edathy gewarnt wurde. Dabei dürfte es auch um die Rolle des heutigen SPD-Fraktionsvorsitzenden Thomas Oppermann gehen.