Ehemalige IS-Geisel berichtet von Scheinhinrichtungen und Folter

Schläge, Psychoterror und ständige Angst: Ein Journalist hat vom grausamen Alltag in der Gefangenschaft der Terrormiliz IS berichtet. Der «Dschihadi John» genannte IS-Kämpfer, der inzwischen als Brite Mohammed Emwasi identifiziert ist, habe ihm Klingen an den Hals gehalten und die Schmerzen einer Enthauptung ausgemalt, schreibt der Spanier Javier Espinosa in der «Sunday Times». Der Reporter der Zeitung «El Mundo» war vor einem Jahr nach mehr als sechsmonatiger Geiselhaft in Syrien freigelassen worden.