Eigene Hotels helfen Reisekonzern Tui zum Winterstart

Gute Geschäfte der konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtlinien haben beim weltgrößten Reisekonzern Tui den typischerweise verlustreichen Start in den Winter gemildert.

Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember stand unter dem Strich ein Verlust von knapp 105 Millionen Euro nach 110 Millionen ein Jahr zuvor, wie die Tui am Dienstag in Hannover vor der ersten Hauptversammlung nach der Fusion mit ihrer Tochter Tui Travel mitteilte. Der Umsatz kletterte um gut fünf Prozent auf 3,5 Milliarden Euro.

Während das bis kurz vor Weihnachten bei Tui Travel gebündelte Veranstaltergeschäft auch wegen des schwachen Euro tiefer in die roten Zahlen geriet, legten die eigenen Hotels wie Riu und Robinson sowie die Kreuzfahrtlinien Tui Cruises und Hapag-Lloyd Kreuzfahrten deutlich zu. Der operative Verlust (bereinigtes Ebita) verringerte sich nach angepassten Zahlen konzernweit um 24 Prozent auf 108 Millionen Euro.