Ein Toter bei Protesten gegen Militärführung in Burkina Faso

Bei Protesten gegen die Machtübernahme des Militärs in Burkina Faso ist ein Mensch getötet worden. Das bestätigte ein Sprecher des Vize-Kommandeurs der Präsidialgarde, Isaac Zida, der für eine Übergangszeit Präsident des Landes werden soll. Soldaten hatten nach Medienberichten Warnschüsse abgegeben, um tausende Demonstranten in der Hauptstadt Ouagadougou auseinanderzutreiben. Die Kundgebungsteilnehmer forderten, dass auch Zivilisten an der Macht im Land beteiligt werden müssten und stürmten das Gebäude des staatlichen Fernsehens.