Eisenbahnhochbrücke im Norden nach Kollision gesperrt

Die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal ist seit Freitagmorgen für den Zugverkehr gesperrt. Grund hierfür sei der schwere Unfall der Rendsburger Schwebefähre, sagte ein Sprecher des für die Brücke zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau (WSV).

Eisenbahnhochbrücke im Norden nach Kollision gesperrt
Carsten Rehder Eisenbahnhochbrücke im Norden nach Kollision gesperrt

Die Fähre - sie hängt an Stahlseilen an der Eisenbahnhochbrücke - war gegen 6.30 Uhr mit einem Frachter kollidiert. Der Fährführer wurde laut Polizei schwer verletzt und kam ins Krankenhaus. Außerdem wurde der einzige Passagier leicht verletzt.

Eine Bahnsprecherin sagte, dass die drei Zugstrecken von Hamburg nach Flensburg, von Husum nach Kiel und von Kiel nach Rendsburg von der Sperrung der denkmalgeschützten Eisenbahnbrücke betroffen seien. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen sei eingerichtet. Die Sperrung der Brücke werde mindestens bis zum Nachmittag dauern. Der WSV-Sprecher erklärte, mögliche Schäden an der Brücke - einer Stahlkonstruktion - müssten zunächst festgestellt und dann statisch bewertet werden. Wie lange dies dauere, sei noch nicht absehbar.