Elbe in Dresden geht zurück - Haus droht einzustürzen

Das Hochwasser der Elbe ist in den ersten sächsischen Städten auf dem Rückzug. In Dresden wurden niedrigere Wasserstände gemessen, gleichzeitig bedrohte die Flut weiterhin Häuser und Deiche.

In der Landeshauptstadt musste am frühen Freitag ein Teil der Leipziger Straße gesperrt werden, da ein Haus einzustürzen drohte. «An dem Mehrfamilienhaus wurden Risse festgestellt, Statiker sollen es heute untersuchen», sagte ein Stadtsprecher.

Die niedrigeren Pegelstände stimmten zwar optimistisch, die Situation an den zum Teil durchweichten Deichen sei aber weiterhin problematisch. Am Donnerstag hatte die Elbe in Dresden bis zu 8,76 Metern erreicht, am Freitagmorgen stand sie bei 8,60 Metern. Normal sind knapp zwei Meter. Nach Angaben des Innenministeriums wurden in Sachsen bisher rund 16 000 Menschen in Sicherheit gebracht. Der hohe Wasserstand könne noch vier bis fünf Tage anhalten, hieß es.